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Viszerales Fett

  • Viszerales Fett sitzt tief in der Bauchhöhle und verstärkt metabolische Dysregulation
  • Bauchumfang ist ein praktischer und zuverlässiger Marker - schauen Sie auf den Trend
  • Die Waage ist nicht immer der beste Maßstab
  • Drei Hebel: Insulin senken, Cortisol senken, gezieltes Training
  • Viszerales Fett reagiert oft relativ schnell auf den richtigen Ansatz

Es gibt grob zwei Arten von Bauchfett:

TypLageMerkmale
UnterhautfettDirekt unter der HautWeniger metabolisch aktiv
Viszerales FettTief in der Bauchhöhle, um Organe herumMetabolisch aktiv, verstärkt Dysregulation

Gerade dieses tiefe Fett verhält sich als aktives Gewebe, das metabolische Dysregulation verstärken kann.


Bei einem Überschuss an viszeralem Fett sehen wir häufiger Merkmale metabolischer Dysfunktion:

  • Verminderte Insulinsensitivität
  • Fettleber
  • Ungünstige Blutfette
  • Höherer Blutdruck

Bauchumfang ist ein sehr brauchbarer Marker, sofern Sie konsequent auf dieselbe Weise messen.

  1. Messen Sie auf bloßer Haut, stehen Sie aufrecht und entspannen Sie den Bauch (nicht einziehen)
  2. Legen Sie das Maßband horizontal um den Bauch an der Stelle des größten Umfangs (oft in Nabelhöhe)
  3. Messen Sie nach einer normalen Ausatmung - Band straff aber nicht einschneidend
  4. Messen Sie 2 mal und notieren Sie den Durchschnitt, wenn die Werte unterschiedlich sind
  5. Messen Sie vorzugsweise 1 mal pro Woche zum selben Zeitpunkt (z.B. morgens)
  • Schauen Sie auf den Trend über Wochen - Abnahme des Bauchumfangs ist ein starker Hinweis, dass viszerales Fett abnimmt
  • Tag-zu-Tag-Schwankungen (Flüssigkeit, Darmfüllung) sind normal und weniger wichtig

Eine InBody-Messung kann zusätzliche Einsicht und Motivation geben. Bioelektrische Impedanz ist empfindlich für Flüssigkeit und Timing. Verwenden Sie InBody als Ergänzung zum Bauchumfang, mit Schwerpunkt auf Trendmessungen.

MessungZielwert
Visceral Fat Level (VFL)niedriger als 10
Visceral Fat Area (VFA)niedriger als 100 cm²
  • Messen Sie morgens, vor dem Frühstück und nach dem Toilettengang
  • Messen Sie nicht direkt nach intensivem Training, Sauna oder heißem Bad/Dusche
  • Verwenden Sie dieselbe Waage, denselben Ort und vergleichbare Bedingungen
  • Bewerten Sie Veränderungen besonders über 4 bis 8 Wochen

Aus TKB-Sicht ist die Senkung von Insulin eine Schlüsselbedingung, um Bauchfett zu mobilisieren.

Ansatz:

  • Beginnen Sie mit dem Weglassen von Zucker und stärkereichen Hauptquellen (Brot, Pasta, Reis, Kartoffeln, süße Snacks)
  • Erwägen Sie ein Essfenster (z.B. 16:8), wenn dies passt und sicher ist
  • Viele Menschen beginnen mit der ersten Mahlzeit später am Tag

Ziel: Längere Perioden mit niedrigem Insulin, sodass die Fettmobilisierung weniger gehemmt wird.

Chronischer Stress und Schlafmangel machen Bauchfett hartnäckiger. Erholung ist keine Nebensache, sondern eine Voraussetzung.

Ansatz:

  • Schlaf: feste Schlafenszeit, ausreichend Zeit im Bett, Morgenlicht, Bildschirme in der letzten Stunde begrenzen
  • Täglicher Stressminderer: einige Minuten ruhige Atmung (z.B. Box Breathing)
  • Oxytocin-Moment: täglich bewusst körperlicher Kontakt
  • Magnesium am Abend kann passen (300-500 mg), aber nur wenn medizinisch angemessen

Viszerales Fett reagiert oft gut auf gezielte Intensität. Eine praktische Option ist Intervalltraining zur Verbesserung der VO2max.

Beispielschema: 4x4 (Norwegische Methode), 2-3 mal pro Woche

PhaseDauerIntensität
Aufwärmen8-10 MinRuhig
Intervall4 MinZügiges Tempo (hoch, aber kontrollierbar)
Erholung3 MinAktive Erholung (ruhiges Tempo)
Wiederholen4 Runden-
Abkühlen5-10 MinRuhig

Ziel: Bauchumfang runter, InBody-Werte (VFL/VFA) runter, Energie und Erholung rauf.

  • Bauchumfang messen (Nullmessung) und notieren
  • Start TKB-Basis: kein Zucker und keine stärkereiche Hauptquelle
  • Schlafrhythmus verschärfen (feste Schlafenszeit)
  • 2 Bewegungsmomente (Spazieren und/oder ruhiges Training)
  • TKB-Basis beibehalten und Essenszeiten reduzieren
  • Essfenster hinzufügen, wenn es passt
  • 2-3 mal pro Woche Intervallreiz (Aufbau)
  • Täglich 5 Minuten Stressminderer und 1 Oxytocin-Moment
  • Bauchumfang wöchentlich und InBody alle 2 Wochen messen


Veelgestelde vragen

Was ist viszerales Fett?

Viszerales Fett sitzt tief in der Bauchhöhle, um Organe wie Leber und Bauchspeicheldrüse herum. Es ist metabolisch aktiv und kann Insulinresistenz, niedriggradige Entzündung und Fettleber verstärken. Unterhautfett sitzt direkt unter der Haut und ist weniger schädlich.

Wie messe ich viszerales Fett zu Hause?

Messen Sie Ihren Bauchumfang wöchentlich zum selben Zeitpunkt. Stehen Sie aufrecht, entspannen Sie den Bauch, legen Sie das Maßband horizontal an der breitesten Stelle an (oft in Nabelhöhe) und messen Sie nach einer normalen Ausatmung. Schauen Sie auf den Trend über Wochen.

Was sind gute Zielwerte bei InBody?

Bei InBody: Visceral Fat Level (VFL) niedriger als 10, Visceral Fat Area (VFA) niedriger als 100 cm². Messen Sie morgens vor dem Frühstück und bewerten Sie Veränderungen über 4 bis 8 Wochen.

Wie reduziere ich viszerales Fett?

Über drei Hebel: (1) Insulin senken mit TKB und weniger Essenszeiten, (2) Cortisol senken durch Schlaf und Stressregulation, (3) Gezielte Trainingsreize wie 4x4 Intervalltraining. Viszerales Fett reagiert oft relativ schnell auf diesen Ansatz.

Kann ich viel viszerales Fett bei normalem Gewicht haben?

Ja, es ist möglich, ein normales Gewicht zu haben und trotzdem relativ viel viszerales Fett zu tragen. Die Waage ist nicht der beste Maßstab - Bauchumfang und Trendmessungen geben schneller Richtung.


Medische Disclaimer: De informatie van Stichting Je Leefstijl Als Medicijn over leefstijl, ziektes en stoornissen mag niet worden opgevat als medisch advies. In geen geval adviseren wij mensen om hun bestaande behandeling te veranderen. We raden mensen met chronische aandoeningen aan om zich over hun behandeling goed door bevoegde medische professionals te laten adviseren.

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