Verlangen nach Süßem
Auf einen Blick
Abschnitt betitelt „Auf einen Blick“- Verlangen nach Süßem ist kein Mangel an Willenskraft, sondern ein biologisches Signal
- Der Darmsensor FFAR4 spielt eine Schlüsselrolle beim Süß-Verlangen
- Omega-3-Fettsäuren (fetter Fisch) aktivieren FFAR4 und verringern Süß-Drang
- Bittere Lebensmittel und sichere Süßstoffe helfen
- Viele Menschen bemerken innerhalb von Tagen bis zwei Wochen Verbesserung
Warum habe ich Verlangen nach Süßem?
Abschnitt betitelt „Warum habe ich Verlangen nach Süßem?“Verlangen nach Süßem ist kein Mangel an Willenskraft. Es ist ein biologisches Signal von Ihrem Darm, Ihren Hormonen, Ihrem Gehirn und Ihrem Stoffwechsel.
Neue Forschung zeigt, dass sowohl moderne Ernährung als auch evolutionäre Faktoren dieses Süß-Verlangen verstärken.
Die Rolle von FFAR4
Abschnitt betitelt „Die Rolle von FFAR4“Zuckerverlangen entsteht oft durch Störung eines Darmsensors namens FFAR4 (Free Fatty Acid Receptor 4).
- Dieser Rezeptor reagiert normalerweise auf gesunde Fette
- Bei metabolischer Dysfunktion arbeitet FFAR4 weniger gut
- Dadurch neigt Ihr Körper stärker zu Süßem
Wie funktioniert es in meinem Körper?
Abschnitt betitelt „Wie funktioniert es in meinem Körper?“Die biologische Kette, die Süß-Drang reguliert:
FFAR4 (Darmsensor) ↓Bacteroides vulgatus (Darmbakterium) ↓Vitamin B5 (Pantothensäure) ↓GLP-1 (Glucagon-Like Peptide 1) ↓FGF21 (Fibroblast Growth Factor 21) ↓Unterdrückt Süß-Verlangen im Gehirn| Glied | Funktion |
|---|---|
| FFAR4 | Darmsensor, der auf gesunde Fette reagiert |
| Bacteroides vulgatus | Darmbakterium, das Vitamin B5 herstellt |
| Vitamin B5 | Stimuliert GLP-1-Produktion |
| GLP-1 | Hormon, das die Leber zur FGF21-Produktion anregt |
| FGF21 | Unterdrückt im Gehirn das Verlangen nach Süßem |
Evolutionäre Ursachen eines ‘Sweet Tooth’
Abschnitt betitelt „Evolutionäre Ursachen eines ‘Sweet Tooth’“Unsere moderne Umgebung kollidiert mit alten biologischen Reflexen:
- Süß = sicher — In der Urzeit bedeutete süß sichere, energiereiche Nahrung
- Bitter = Gefahr — Bitter konnte giftig sein; süß war ein zuverlässiges Signal
- Belohnungssystem — Zucker aktiviert Dopamin (Belohnung)
- Knappheit — Früchte und Honig waren knapp aber nahrhaft
- Überfluss — Unser Gehirn ist für Knappheit gebaut, nicht für kontinuierlichen Überfluss
Was kann ich selbst tun?
Abschnitt betitelt „Was kann ich selbst tun?“1. Essen Sie mindestens zweimal pro Woche fetten Fisch
Abschnitt betitelt „1. Essen Sie mindestens zweimal pro Woche fetten Fisch“Lachs, Makrele, Sardinen. Omega-3-Fettsäuren aktivieren FFAR4 und verringern Süß-Drang.
2. Erwägen Sie Omega-3-Nahrungsergänzung
Abschnitt betitelt „2. Erwägen Sie Omega-3-Nahrungsergänzung“Bei wenig Fischkonsum kann ein Omega-3-Supplement (EPA/DHA) helfen.
3. Essen Sie ausreichend Vitamin B5
Abschnitt betitelt „3. Essen Sie ausreichend Vitamin B5“Quellen: Fleisch, Eier, Pilze, Samen und Hülsenfrüchte.
Vitamin B5 unterstützt die Darmbakterien, die helfen, Süß-Drang zu unterdrücken.
4. Verwenden Sie sichere Süßstoffe
Abschnitt betitelt „4. Verwenden Sie sichere Süßstoffe“Diese haben minimalen Einfluss auf Glukose und Insulin:
| Süßstoff | Eigenschaften |
|---|---|
| Allulose | Schmeckt wie Zucker, kaum Kalorien |
| Stevia | Pflanzlich, keine Kalorien |
| Mönchsfrucht | Pflanzlich, keine Kalorien |
5. Fügen Sie bittere Lebensmittel hinzu
Abschnitt betitelt „5. Fügen Sie bittere Lebensmittel hinzu“Bittere Geschmäcker verringern Zuckerverlangen durch Aktivierung von Bitterrezeptoren im Darm.
Beispiele:
- Chicorée
- Endivie
- Rucola
- Rohkakao
- Grapefruit
6. Trinken Sie nicht-süße Getränke
Abschnitt betitelt „6. Trinken Sie nicht-süße Getränke“Kaffee, grüner Tee, schwarzer Tee, Yerba Mate — ohne Zucker oder Süßstoffe.
Praktischer Stufenplan
Abschnitt betitelt „Praktischer Stufenplan“| Schritt | Aktion | Warum |
|---|---|---|
| 1 | 2x pro Woche fetter Fisch | Aktiviert FFAR4 |
| 2 | Täglich bitteres Gemüse | Verringert Süß-Verlangen |
| 3 | Zucker durch Allulose/Stevia ersetzen | Kein Glukose- und Insulinpeak |
| 4 | B5-reiche Nahrung essen | Unterstützt Darmbakterien |
| 5 | Ungesüßt trinken | Gewöhnt Geschmacksknospen um |
Wichtig zum Merken
Abschnitt betitelt „Wichtig zum Merken“Veelgestelde vragen
Ist Verlangen nach Süßem meine Schuld?
Nein. Verlangen nach Süßem ist kein Mangel an Willenskraft. Es ist ein biologisches Signal von Ihrem Darm, Ihren Hormonen, Ihrem Gehirn und Ihrem Stoffwechsel, das Sie durch Anpassung Ihrer Ernährung und Ihres Lebensstils beeinflussen können.
Wie schnell merke ich einen Unterschied, wenn ich meine Ernährung anpasse?
Viele Menschen bemerken innerhalb weniger Tage bereits weniger Verlangen nach Süßem. Bei anderen dauert es ein bis zwei Wochen, bis der Süß-Drang merklich abnimmt.
Darf ich noch etwas Süßes essen?
Ja. Wählen Sie vorzugsweise sichere Süßstoffe wie Allulose, Stevia oder Mönchsfrucht. Diese haben minimalen Einfluss auf Glukose und Insulin.
Warum habe ich Verlangen nach Süßem?
Zuckerverlangen entsteht oft durch Störung des Darmsensors FFAR4, der normalerweise auf gesunde Fette reagiert. Bei metabolischer Dysfunktion arbeitet dieser Rezeptor weniger gut, wodurch Ihr Körper stärker zu Süßem neigt. Auch evolutionäre Faktoren spielen eine Rolle.
Medische Disclaimer: De informatie van Stichting Je Leefstijl Als Medicijn over leefstijl, ziektes en stoornissen mag niet worden opgevat als medisch advies. In geen geval adviseren wij mensen om hun bestaande behandeling te veranderen. We raden mensen met chronische aandoeningen aan om zich over hun behandeling goed door bevoegde medische professionals te laten adviseren.
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