Mit Rauchen, Vapen und Energy-Drinks aufhören
Kernbotschaft
Abschnitt betitelt „Kernbotschaft“- Diese Mittel halten das Stresssystem aktiv und untergraben Schlaf, Kondition und Erholung
- Aufhören bringt oft innerhalb von Tagen bis Wochen spürbaren Gewinn; langfristig sinkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs
- Es gelingt am besten mit einem Plan: Auslöser erkennen, feste Alternativen und bei Bedarf Begleitung und Hilfsmittel
1. Warum Aufhören sinnvoll ist
Abschnitt betitelt „1. Warum Aufhören sinnvoll ist“Nikotin gibt einen kurzen Reiz, gefolgt von Unruhe und Verlangen. Energy-Drinks (Koffein und oft Zucker/Süßstoffe) verstärken dieses Muster. Zusammen erhöhen sie Herzfrequenz und Blutdruck, stören den Schlaf und machen stabile Gewohnheiten schwieriger.
2. Was machen sie im Körper?
Abschnitt betitelt „2. Was machen sie im Körper?“- Nikotin: erhöht Herzfrequenz und Blutdruck und macht das Gehirn abhängig von kurzen Belohnungsreizen
- Vapen: enthält oft Nikotin in hoher Dosierung; der Konsum kann unbemerkt steigen. Der Dampf kann die Atemwege reizen
- Energy-Drinks: Peak und danach Einbruch, mit mehr Verlangen und schlechterem Schlaf; in Kombination mit Nikotin ist die Belastung größer
3. Wann ist Aufhören besonders wichtig?
Abschnitt betitelt „3. Wann ist Aufhören besonders wichtig?“Aufhören ist für jeden sinnvoll, aber besonders relevant bei metabolischer Dysregulation und erhöhtem Komplikationsrisiko:
- Fettleber (MASLD/MASH) oder erhöhte Leberenzyme
- Typ-2-Diabetes, Prädiabetes oder Insulinresistenz
- Bluthochdruck oder (durchgemachte) Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Schlafapnoe oder hartnäckige Schlafprobleme
4. Ein praktischer Aufhörplan
Abschnitt betitelt „4. Ein praktischer Aufhörplan“- Erfassen Sie 3 Tage lang Ihr Muster: wann, Situation, Gefühl
- Wählen Sie ein Aufhördatum innerhalb von 1-3 Wochen und erzählen Sie 1 Person in Ihrem Umfeld davon
- Organisieren Sie Ersatz: Wasser/Tee, kurzer Spaziergang, Atmung, Kaugummi
- Machen Sie es einfacher: werfen Sie Zigaretten/Vapes/Pods weg und vermeiden Sie die größten Risikomomente in Woche 1-2
5. Umgang mit Verlangen: die Welle ausreiten
Abschnitt betitelt „5. Umgang mit Verlangen: die Welle ausreiten“Verlangen kommt in Wellen und lässt oft innerhalb von 5-10 Minuten nach. Ein fester Ansatz hilft:
- Stopp: erkennen Sie den Moment (das ist Verlangen, keine Notwendigkeit)
- Atmen: 5 mal ruhig (4 Sekunden ein, 6 Sekunden aus)
- Bewegen: aufstehen, 2-5 Minuten gehen, Wasser trinken
- Ersetzen: wählen Sie 1 alternatives Verhalten (Musik, Duschen, Telefonieren)
6. Ernährung, die das Aufhören erleichtert
Abschnitt betitelt „6. Ernährung, die das Aufhören erleichtert“Ein stabiler Blutzucker hilft gegen Unruhe und Snack-Drang: 2-3 vollwertige Mahlzeiten pro Tag, ausreichend Eiweiß, viel Gemüse und so wenig wie möglich Limonade/Energy-Drinks/Gebäck/Süßigkeiten.
Bei Diabetes oder Blutdruckmedikamenten: besprechen Sie das Monitoring bei Veränderungen.
7. Bewegung, Schlaf und Stress
Abschnitt betitelt „7. Bewegung, Schlaf und Stress“- Bewegung: täglich 20-30 Minuten Spazierengehen; kurze Bewegung nach Mahlzeiten hilft auch
- Schlaf und Stress: feste Zeiten, Koffein nicht spät, und 1 feste Entlastungsstrategie (Spazieren, Atmung, Warm duschen)
8. Hilfsmittel und Medikamente
Abschnitt betitelt „8. Hilfsmittel und Medikamente“Nikotinersatz (Pflaster, Kaugummi, Lutschtabletten) kann Entzugserscheinungen verringern. Aufhörmedikamente (zum Beispiel Vareniclin oder Bupropion) können bei ausgewählten Menschen passen. Besprechen Sie dies mit dem Hausarzt oder Behandler.
9. Rückfall: klein halten
Abschnitt betitelt „9. Rückfall: klein halten“- Sehen Sie Rückfall als Information: was war der Auslöser?
- Starten Sie am selben Tag neu und machen Sie 1 Vereinbarung für das nächste Risikomoment
10. Zuverlässige Hilfe
Abschnitt betitelt „10. Zuverlässige Hilfe“- Rauchfrei-Info der BZgA und Telefonberatung 0800-8313131
- Begleitung durch Hausarzt/Praxisassistenz oder zertifizierten Coach
- Apps wie Smoke Free oder Rauchfrei Lite
11. Kernbotschaft zum Merken
Abschnitt betitelt „11. Kernbotschaft zum Merken“Aufhören gelingt besser, wenn Sie Ihre Auslöser kennen, feste Alternativen bereithalten, Ihre Ernährung und Schlaf stabilisieren und rechtzeitig Hilfe einschalten, wenn es allein nicht gelingt.
Veelgestelde vragen
Warum ist Aufhören mit Rauchen und Vapen wichtig?
Nikotin erhöht Herzfrequenz und Blutdruck und macht das Gehirn abhängig von kurzen Belohnungsreizen. Vapen enthält oft Nikotin in hoher Dosierung. In Kombination mit Energy-Drinks ist die Belastung für Herz und Stoffwechsel noch größer.
Wie kann ich mit Nikotinverlangen umgehen?
Verlangen kommt in Wellen und lässt oft innerhalb von 5-10 Minuten nach. Ansatz: 1) Stoppen und den Moment erkennen, 2) 5 mal ruhig atmen (4 Sekunden ein, 6 Sekunden aus), 3) Aufstehen und 2-5 Minuten gehen, 4) Mit einem alternativen Verhalten ersetzen.
Welche Hilfsmittel gibt es zum Aufhören mit Rauchen?
Rauchfrei-Programme der Krankenkassen, Telefonberatung der BZgA, Apps wie Smoke Free. Nikotinersatz (Pflaster, Kaugummi, Lutschtabletten) und Aufhörmedikamente (Vareniclin, Bupropion) können nach Absprache mit dem Hausarzt helfen.
Bei wem ist Aufhören mit Rauchen besonders wichtig?
Besonders relevant bei Fettleber (MASLD/MASH), Typ-2-Diabetes, Prädiabetes oder Insulinresistenz, Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bei Schlafapnoe oder hartnäckigen Schlafproblemen.
Medische Disclaimer: De informatie van Stichting Je Leefstijl Als Medicijn over leefstijl, ziektes en stoornissen mag niet worden opgevat als medisch advies. In geen geval adviseren wij mensen om hun bestaande behandeling te veranderen. We raden mensen met chronische aandoeningen aan om zich over hun behandeling goed door bevoegde medische professionals te laten adviseren.
Medical Disclaimer: The information provided by Stichting Je Leefstijl Als Medicijn regarding lifestyle, diseases, and disorders should not be construed as medical advice. Under no circumstances do we advise people to alter their existing treatment. We recommend that people with chronic conditions seek advice regarding their treatment from qualified medical professionals.