PCOS
Was ist PCOS?
Abschnitt betitelt „Was ist PCOS?“Das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) ist eine häufige hormonelle Störung. Beschwerden können sein: unregelmäßiger Zyklus, Akne, übermäßige Behaarung, Haarausfall, Gewichtszunahme um den Bauch, Schwierigkeiten beim Abnehmen, oder ein Kinderwunsch, der sich nicht schnell erfüllt.
Warum PCOS oft mit Insulinresistenz zusammenhängt
Abschnitt betitelt „Warum PCOS oft mit Insulinresistenz zusammenhängt“Bei vielen Frauen mit PCOS ist Insulinresistenz ein wichtiger Treiber. Der Körper produziert dann mehr Insulin, um den Blutzucker normal zu halten (Hyperinsulinämie). Ein höherer Insulinspiegel stimuliert die Androgenproduktion und senkt oft das Sexualhormon-bindende Globulin. Dadurch können Beschwerden zunehmen.
Warum den metabolischen Teil ernst nehmen?
Abschnitt betitelt „Warum den metabolischen Teil ernst nehmen?“PCOS kann mit einem höheren Risiko für Prädiabetes oder Typ-2-Diabetes, Leberverfettung, hohe Triglyzeride, niedriges HDL-Cholesterin (das gute Cholesterin) und hohen Blutdruck einhergehen. Diese Risiken sind oft gut durch den Lebensstil beeinflussbar.
Behandlungsplan
Abschnitt betitelt „Behandlungsplan“Der Kern ist die Senkung der Insulinbelastung. Das kann Schritt für Schritt mit therapeutischer Kohlenhydratbeschränkung und, falls erforderlich, mit ketogener metabolischer Therapie erfolgen.
Schritt 1: Therapeutische Kohlenhydratbeschränkung
Abschnitt betitelt „Schritt 1: Therapeutische Kohlenhydratbeschränkung“Therapeutische Kohlenhydratbeschränkung bedeutet: weniger (schnelle) Kohlenhydrate und mehr vollwertige Nahrung. Dies senkt Insulin, verbessert oft das Fettprofil und kann den Zyklus unterstützen.
- Richtlinie: 50-100 Gramm Kohlenhydrate pro Tag (individuell, abhängig von Zielen und Toleranz)
- Zugesetzten Zucker, Limonade und Fruchtsaft, Weißmehl und ultra-verarbeitete Snacks streichen
- Als Basis wählen: Protein (Fisch, Fleisch, Eier, Milchprodukte oder Tofu/Tempeh), Gemüse und Fette guter Qualität
- 2-3 vollwertige Mahlzeiten pro Tag essen und Zwischenmahlzeiten einschränken, wenn möglich
Praktischer Start
Abschnitt betitelt „Praktischer Start“- Protein pro Mahlzeit: Eier, Fisch, Fleisch oder Hähnchen, Vollfettquark oder griechischer Joghurt, Käse, Tofu oder Tempeh
- Viel Gemüse (besonders Blattgemüse und Kohlsorten) und Fette wie Olivenöl, Butter oder Avocado
- Getränke: Wasser, Tee, Kaffee; zuckerhaltige Getränke und Säfte vermeiden
- Bewegung: 10-15 Minuten Spazierengehen nach dem Essen hilft oft gegen Glukosespitzen
Schritt 2: Ketogene metabolische Therapie
Abschnitt betitelt „Schritt 2: Ketogene metabolische Therapie“Ketogene metabolische Therapie ist eine strengere Form der Kohlenhydratbeschränkung mit dem Ziel, ein stabil niedriges Insulin und (leichte) Ernährungsketose zu erreichen. Sie kann sinnvoll sein bei deutlicher Hyperinsulinämie, hohen Triglyzeriden, Leberverfettung oder wenn therapeutische Kohlenhydratbeschränkung unzureichende Wirkung zeigt.
- Richtlinie: meist weniger als 30 Gramm Kohlenhydrate pro Tag, mit ausreichend Protein und Fetten aus echten Lebensmitteln
- Praktisch: nicht-stärkehaltiges Gemüse, eine Proteinquelle und Fette wie Olivenöl, Avocado und fetter Fisch
- Vorzugsweise mit Begleitung beginnen. Besprechen Sie dies bei Schwangerschaft(swunsch), Medikation, Nierenerkrankung oder Essstörungen
- In den ersten 1-2 Wochen können vorübergehende Beschwerden auftreten; oft hilft extra Salz, Wasser und Magnesium
Zusätzliche Lebensstilsäulen
Abschnitt betitelt „Zusätzliche Lebensstilsäulen“- Krafttraining 2-3× pro Woche und tägliche Bewegung
- 7-9 Stunden Schlaf und Stressreduktion einbauen (Insulinresistenz kann sich sonst verschlechtern)
- Alkohol einschränken, besonders bei (Verdacht auf) Leberverfettung
Nahrungsergänzungsmittel (optional)
Abschnitt betitelt „Nahrungsergänzungsmittel (optional)“Manchmal unterstützend, aber kein Ersatz für Ernährung und Lebensstil. Besprechen Sie die Verwendung vorzugsweise.
- Myo-Inositol (manchmal kombiniert mit D-Chiro-Inositol im Verhältnis 40:1)
- Vitamin D wenn der Blutwert niedrig ist (Zielwert oft 75 nmol/l oder höher)
- Omega-3-Fettsäuren (z.B. aus fettem Fisch oder Fischöl) bei hohen Triglyzeriden; Magnesium kann bei Krämpfen oder Müdigkeit helfen
Was können Sie verfolgen?
Abschnitt betitelt „Was können Sie verfolgen?“- Zyklus und Beschwerden (Akne, Haare, Stimmung), plus Gewicht und besonders Taillenumfang
- Blut: Glukose, HbA1c (Langzeitblutzucker), Triglyzeride und HDL-Cholesterin; eventuell Insulin, C-Peptid und Sexualhormon-bindendes Globulin in Absprache
- Starke Anstiege nach Mahlzeiten vermeiden (eventuell mit Fingerprick oder Glukosesensor)
Wann Kontakt aufnehmen?
Abschnitt betitelt „Wann Kontakt aufnehmen?“- Bei Schwangerschaft(swunsch) oder starkem Kinderwunsch: Timing und Ansatz rechtzeitig besprechen
- Bei Medikamenteneinnahme (z.B. für Diabetes oder Blutdruck): Dosierung muss eventuell angepasst werden
- Wenn die Menstruation ausbleibt oder bei abnormalen Blutungen; oder bei Alarmsymptomen wie Ohnmacht
Veelgestelde vragen
Was ist PCOS?
Das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) ist eine häufige hormonelle Störung mit Beschwerden wie unregelmäßigem Zyklus, Akne, übermäßiger Behaarung, Haarausfall, Gewichtszunahme um den Bauch, Schwierigkeiten beim Abnehmen oder Fruchtbarkeitsproblemen.
Was ist der Zusammenhang zwischen PCOS und Insulinresistenz?
Bei vielen Frauen mit PCOS ist Insulinresistenz ein wichtiger Treiber. Der Körper produziert mehr Insulin (Hyperinsulinämie), was die Androgenproduktion stimuliert und das Sexualhormon-bindende Globulin senkt, wodurch Beschwerden zunehmen können.
Wie viele Kohlenhydrate pro Tag bei PCOS?
Bei therapeutischer Kohlenhydratbeschränkung (TKB) ist die Richtlinie 50-100 Gramm Kohlenhydrate pro Tag. Bei ketogener metabolischer Therapie (KMT) sind es meist weniger als 30 Gramm pro Tag.
Welche Nahrungsergänzungsmittel können bei PCOS helfen?
Optional und unterstützend: Myo-Inositol (manchmal kombiniert mit D-Chiro-Inositol im Verhältnis 40:1), Vitamin D bei niedrigem Blutwert (Ziel 75 nmol/l) und Omega-3-Fettsäuren bei hohen Triglyzeriden. Besprechen Sie die Verwendung mit Ihrem Behandler.
Medische Disclaimer: De informatie van Stichting Je Leefstijl Als Medicijn over leefstijl, ziektes en stoornissen mag niet worden opgevat als medisch advies. In geen geval adviseren wij mensen om hun bestaande behandeling te veranderen. We raden mensen met chronische aandoeningen aan om zich over hun behandeling goed door bevoegde medische professionals te laten adviseren.
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