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Palmitinsäure

  • Palmitinsäure (C16:0) ist eine häufige gesättigte Fettsäure in Nahrung und eigener Produktion
  • Ihre Leber produziert Palmitinsäure aus Zucker, Stärke und Alkohol (De-novo-Lipogenese, DNL)
  • Bei hohem LDL/ApoB oder metabolischen Problemen kann eine hohe Belastung ungünstig sein
  • Das größte Problem ist ultra-verarbeitet: Fett plus schnelle Kohlenhydrate
  • Exogene Quellen und DNL-Reize verringern, ohne auf linolsäurereiche Öle umzusteigen

Palmitinsäure (C16:0) ist ein normaler Bestandteil von Körperfett und Zellmembranen. Es ist kein “Gift”, aber in einem ungünstigen metabolischen Kontext oder bei hohem LDL/ApoB kann eine hohe Belastung ungünstig ausfallen.

RisikofaktorWarum besonders aufpassen
InsulinresistenzHöhere Palmitinsäurebelastung kann mit mehr Leberfett und Störung der Insulinwirkung einhergehen
LeberfettDNL ist bei Leberverfettung erhöht
Hohe TriglyzerideWeist auf gestörten Fettstoffwechsel hin
Hohes LDL/ApoBPalmitinsäure kann LDL-Cholesterin und ApoB erhöhen

QuelleBeispiele
Palmöl und PalmkernölKekse, Gebäck, Snacks, Fertiggerichte
Gehärtetes Pflanzenfett’Pflanzenfett’, ‘Shortening’ auf Etiketten
Tierische ProdukteButter, Sahne, fettes Fleisch — Wirkung variiert je nach Person und Menge

Die Leber kann aus Kohlenhydraten und Alkohol Fettsäuren herstellen; Palmitinsäure ist dabei ein typisches erstes Produkt. De-novo-Lipogenese (DNL) wird besonders stimuliert durch:

  • Viel Zucker und zuckerhaltige Getränke
  • Weißmehlprodukte
  • Alkohol
  • Insulinresistenz oder Leberfett

Palmitinsäure kann bei vielen Menschen LDL-Cholesterin und ApoB erhöhen. Bei hohem LDL/ApoB ist es daher sinnvoll, die größten Palmitinsäurequellen zu reduzieren, mit Schwerpunkt auf:

  • Ultra-verarbeitete Fette
  • Große Mengen Butter/Sahne
  • Fettes Fleisch

In Kombination mit Insulinresistenz kann eine höhere Palmitinsäurebelastung einhergehen mit:

  • Mehr Leberfett
  • Höheren Triglyzeriden
  • Störung der Insulinwirkung

Dies spielt besonders dann, wenn es mit schnellen Kohlenhydraten (Kekse, Gebäck, Snacks) und/oder Alkohol einhergeht.


Bei hohem LDL/ApoB: palmitinsäurereiche Auswahl gezielt reduzieren und auf Ihre individuelle Reaktion achten.


  • Kekse, Gebäck, Waffeln, Cracker und Snacks einschränken — das ist oft Palmöl oder gehärtetes Fett plus Zucker und Mehl
  • Etikettcheck: ‘Palmöl’, ‘Palmkernöl’, ‘(vollständig) gehärtetes Pflanzenfett’, ‘Pflanzenfett’, ‘Shortening’
AnpassungWirkung
Zuckergetränke und Saft einschränkenWählen Sie Wasser, Tee oder Kaffee ohne Zucker
Süßes und Weißmehl einschränkenSüßigkeiten, Kekse, Gebäck, Weißbrot, süße Frühstückscerealien
Vorsichtig mit AlkoholBesonders bei Leberfett oder hohen Triglyzeriden
Täglich bewegenEin Spaziergang nach dem Essen hilft bereits

3. Fette wählen ohne zu linolsäurereichen Ölen zu wechseln

Abschnitt betitelt „3. Fette wählen ohne zu linolsäurereichen Ölen zu wechseln“
  • Olivenöl als Standard verwenden
  • Fette vor allem aus vollwertiger Nahrung beziehen: Nüsse, Samen, Avocado, Oliven und fetter Fisch
  • So wenig wie möglich ultra-verarbeitete Produkte wählen — damit sinkt automatisch sowohl Palmfett als auch ‘versteckter’ Zucker

In der Praxis ist Palmitinsäure kein sinnvoller einzelner Bluttest, da sie sowohl aus der Ernährung als auch aus Ihrer eigenen Produktion (DNL) stammt.

Achten Sie besonders auf dieses Thema bei:

  • Hohem LDL/ApoB
  • Hohen Triglyzeriden und/oder Leberfett
  • Insulinresistenz oder Typ-2-Diabetes

Veelgestelde vragen

Ist Palmitinsäure schädlich?

Palmitinsäure ist kein Gift und ein normaler Bestandteil von Körperfett und Zellmembranen. In einem ungünstigen metabolischen Kontext (Insulinresistenz, Leberfett, hohe Triglyzeride) oder bei hohem LDL/ApoB kann eine hohe Belastung jedoch ungünstig ausfallen.

Wo ist Palmitinsäure enthalten?

Palmitinsäure kommt in Palmöl, Palmkernöl und gehärtetem Pflanzenfett (Kekse, Gebäck, Snacks) und in tierischen Produkten wie Butter, Sahne und fettem Fleisch vor. Außerdem produziert Ihre Leber sie selbst aus Zucker, Stärke und Alkohol (De-novo-Lipogenese).

Muss ich alle gesättigten Fette meiden?

Nein, das Ziel ist nicht, alle gesättigten Fette aus vollwertiger Nahrung zu verbieten. Das größte Problem ist meist ultra-verarbeitete Nahrung: Fett kombiniert mit schnellen Kohlenhydraten (Kekse, Gebäck, Snacks). Bei hohem LDL/ApoB ist es jedoch sinnvoll, palmitinsäurereiche Auswahl gezielt zu reduzieren.

Kann ich Palmitinsäure in meinem Blut messen?

In der Praxis ist Palmitinsäure kein sinnvoller einzelner Bluttest, da sie sowohl aus der Ernährung als auch aus Ihrer eigenen Produktion (DNL) stammt. Achten Sie besonders auf dieses Thema bei hohem LDL/ApoB, hohen Triglyzeriden, Leberfett oder Insulinresistenz.


Medische Disclaimer: De informatie van Stichting Je Leefstijl Als Medicijn over leefstijl, ziektes en stoornissen mag niet worden opgevat als medisch advies. In geen geval adviseren wij mensen om hun bestaande behandeling te veranderen. We raden mensen met chronische aandoeningen aan om zich over hun behandeling goed door bevoegde medische professionals te laten adviseren.

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