Zum Inhalt springen

Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren

Dieses Infoblatt hilft Ihnen, Ihre Fettsäurenbalance zu verstehen und selbst zu verbessern. Drei Fragen stehen im Mittelpunkt:

  • Was ist der Omega-3-Index und warum ist er wichtig?
  • Wie können Sie über Ernährung und eventuell Nahrungsergänzungsmittel Ihre Fettsäurenbalance verbessern?
  • Wie unterstützen Omega-3-Fettsäuren Ihren Stoffwechsel, Muskeln, Leber und Gehirn, besonders in Kombination mit therapeutischer Kohlenhydratbeschränkung (TKB)?

ALA (pflanzlich)

  • Quellen: Leinsamen, Chiasamen, Walnüsse
  • Wird nur begrenzt in EPA und DHA umgewandelt, daher als einzige Quelle begrenzt nutzbar

EPA und DHA (tierisch)

  • Quellen: Fetter Fisch (Lachs, Hering, Makrele, Sardinen, Sardellen), Schalentiere, in geringerem Maße Eier und Milchprodukte
  • Wichtig für:
    • Entzündungshemmung und Herz-Kreislauf-System
    • Leberfett und Triglyzeride
    • Muskelmasse, Erholung und Kondition
    • Gehirn, Stimmung und Sehvermögen
  • Linolsäure: vor allem in Sonnenblumen-, Soja-, Mais- und Erdnussöl
  • Arachidonsäure (AA): wird aus Linolsäure gebildet und spielt eine Rolle bei Entzündungsprozessen

3. Der Omega-3-Index: Schlüsselzahl für Ihren Fettsäurenstatus

Abschnitt betitelt „3. Der Omega-3-Index: Schlüsselzahl für Ihren Fettsäurenstatus“

Der Omega-3-Index ist der Prozentsatz von EPA + DHA in den Membranen der roten Blutkörperchen. Diese Zahl spiegelt die Aufnahme und den Einbau von Omega-3-Fettsäuren in den letzten 2 bis 3 Monaten wider.

WertBedeutung
<4%Deutlicher Mangel an EPA und DHA. Passt oft zu geringem Fischverzehr und viel Omega-6
4-8%Mittelbereich. Es gibt bereits Aufnahme, aber weitere Verbesserung ist sinnvoll
≥8%Wünschenswerter Bereich. Assoziiert mit besserem Schutz von Herz, Gefäßen, Leber und Gehirn

Praktisches Ziel: Streben Sie einen Omega-3-Index von mindestens 8 Prozent an.

Zu Hause durchführbare Fingerpricktests (Dried Blood Spot):

Diese Tests geben neben dem Omega-3-Index oft auch das Omega-6:Omega-3-Verhältnis und das AA:EPA-Verhältnis an.

4. Wodurch gerät die Fettsäurenbalance aus dem Gleichgewicht?

Abschnitt betitelt „4. Wodurch gerät die Fettsäurenbalance aus dem Gleichgewicht?“

Ein niedriger Omega-3-Index und ein hohes Omega-6:Omega-3-Verhältnis entstehen vor allem durch:

  • Selten oder nie fetten Fisch essen
  • Viel Verwendung von Sonnenblumen-, Soja-, Mais- oder Erdnussöl
  • Viel verarbeitete Lebensmittel, Snacks, Chips und Fast Food
  • Übergewicht, Insulinresistenz und erhöhter Blutdruck
  • Leberverfettung (MASLD), wenig Bewegung, schlechter Schlaf und chronischer Stress

Die Kombination mit TKB ist logisch: weniger schnelle Kohlenhydrate und eine bessere Fettsäurenbalance gehen dieselben metabolischen Probleme von mehreren Seiten an.

  • Mindestens 2 Mal pro Woche fetten Fisch
  • Besser: 3 bis 4 Mal pro Woche fetten Fisch in einer Phase, in der der Omega-3-Index deutlich verbessert werden muss
  • Abwechseln zwischen Lachs, Hering, Makrele, Sardinen und Sardellen
  • Kleine fette Fische haben oft weniger Schwermetalle

Ein guter Omega-3-Status:

  • Stimuliert die Bildung und Funktion von Mitochondrien (Energiekraftwerke in der Zelle)
  • Fördert die Verbrennung von Fett statt Speicherung
  • Hilft, Leberfett zu reduzieren und verbessert die Insulinempfindlichkeit
  • Unterstützt Muskelerholung, Muskelaufbau und Kondition (VO2max)
  • Liefert Bausteine für Gehirn und Netzhaut

Für das Gehirn ist nicht nur die Menge an DHA wichtig, sondern auch die Form, in der es transportiert wird. Der Körper macht aus phospholipidgebundenem DHA eine spezielle Transportform (Lyso-DHA), die leicht das Gehirn erreicht.

Nahrungsquellen, die dabei helfen:

  • Eigelb
  • Schalentiere (Muscheln, Garnelen, Krabben)
  • Fischrogen

So viel wie möglich einschränken:

  • Sonnenblumen-, Soja-, Mais- und Erdnussöl
  • Frittierte Snacks, Chips und Fast Food
  • Verarbeitete Soßen und Fertiggerichte

Lieber wählen:

  • Extra natives Olivenöl
  • Butter oder Ghee
  • Unverarbeitete Lebensmittel: Fisch, Fleisch, Eier, Gemüse, Nüsse in begrenzter Menge

6. Nahrungsergänzungsmittel: wann und in welcher Größenordnung?

Abschnitt betitelt „6. Nahrungsergänzungsmittel: wann und in welcher Größenordnung?“

Ernährung bleibt die Basis. Ein Omega-3-Supplement kann sinnvoll sein, wenn:

  • Der Omega-3-Index unter 8 Prozent liegt
  • Wenig fetter Fisch gegessen wird
  • Metabolische Dysregulation, erhöhte Triglyzeride oder Leberverfettung vorliegen
Omega-3-IndexDosierung
<4%2000-3000 mg (Korrekturphase)
4-8%1000-2000 mg
≥8%500-1000 mg (Erhaltung)

Praktische Tipps:

  • Omega-3 mit der Mahlzeit einnehmen, vorzugsweise mit Fett
  • Auf den Gehalt an EPA und DHA pro Kapsel oder Löffel achten, nicht nur auf “Fischöl”
  • Krillöl enthält EPA und DHA vor allem in Phospholipidform und kann eine Alternative sein

Durch Erreichen eines guten Omega-3-Status:

  • Verbessert sich die Fettverbrennung (besonders im Rahmen von TKB)
  • Nimmt Leberfett oft ab
  • Bleibt Muskelmasse bei Gewichtsverlust besser erhalten
  • Wird die Basis für Gedächtnis, Konzentration und Stimmung gestärkt
  • Lassen Sie den Omega-3-Index bestimmen (z.B. über Heim-Fingerpricktest)
  • Notieren Sie Fischkonsum, Verwendung von Samenölen, Gewicht, Taillenumfang und eventuelle Leber- oder Fettstoffwechselstörungen

Schritt 2: Ernährung und Supplementierung (3 bis 4 Monate)

Abschnitt betitelt „Schritt 2: Ernährung und Supplementierung (3 bis 4 Monate)“
  • TKB anwenden: weniger schnelle Kohlenhydrate, ausreichend Proteine
  • Mindestens 2, vorzugsweise 3 bis 4 Mal pro Woche fetten Fisch
  • Phospholipidreiche Nahrung hinzufügen (Eigelb, Schalentiere, Fischrogen)
  • Samenöle und verarbeitete Lebensmittel stark einschränken
  • Eventuell Omega-3-Supplement nach den obigen Richtlinien verwenden
  • Nach 3 bis 4 Monaten den Omega-3-Index erneut bestimmen lassen
  • Richtziel: 8 Prozent oder höher
  • Danach Dosierung und Ernährung bei Bedarf anpassen und den Omega-3-Index z.B. jährlich kontrollieren lassen
  • Der Omega-3-Index (EPA + DHA in roten Blutkörperchen) ist die wichtigste Zahl für den Fettsäurenstatus
  • Streben Sie einen Wert von mindestens 8 Prozent an
  • Mehr fetter Fisch, weniger Samenöle, phospholipidreiche Nahrung und bei Bedarf ein passendes Omega-3-Supplement können die Fettsäurenbalance in einigen Monaten deutlich verbessern
  • In Kombination mit TKB, Bewegung, Muskelaufbau, gutem Schlaf und Stressreduktion bildet dies eine kraftvolle Strategie für Lebergesundheit, Fettverbrennung, Muskelmasse und Gehirnfunktion

Veelgestelde vragen

Was ist der Omega-3-Index?

Der Omega-3-Index ist der Prozentsatz von EPA + DHA in den Membranen der roten Blutkörperchen. Diese Zahl spiegelt die Aufnahme und den Einbau von Omega-3-Fettsäuren in den letzten 2 bis 3 Monaten wider. Zielwert ist mindestens 8 Prozent.

Welche Lebensmittel enthalten viel Omega-3?

Fetter Fisch wie Lachs, Hering, Makrele, Sardinen und Sardellen sind die besten Quellen für EPA und DHA. Auch Schalentiere, Fischrogen und in geringerem Maße Eier und Milchprodukte enthalten Omega-3.

Wie viel Omega-3-Supplement brauche ich?

Bei einem Omega-3-Index unter 4%: 2000-3000 mg EPA+DHA pro Tag. Bei 4-8%: 1000-2000 mg pro Tag. Bei 8% oder höher: 500-1000 mg pro Tag als Erhaltung. Mit der Mahlzeit mit Fett einnehmen.

Warum sollte ich Omega-6 einschränken?

Die moderne Ernährung enthält oft zu viel Omega-6 aus Samenölen (Sonnenblumen-, Soja-, Maisöl) und verarbeiteten Produkten. Dies fördert niedriggradige Entzündungen, metabolische Dysregulation und Leberverfettung. Wählen Sie lieber Olivenöl oder Butter.


Medische Disclaimer: De informatie van Stichting Je Leefstijl Als Medicijn over leefstijl, ziektes en stoornissen mag niet worden opgevat als medisch advies. In geen geval adviseren wij mensen om hun bestaande behandeling te veranderen. We raden mensen met chronische aandoeningen aan om zich over hun behandeling goed door bevoegde medische professionals te laten adviseren.

Medical Disclaimer: The information provided by Stichting Je Leefstijl Als Medicijn regarding lifestyle, diseases, and disorders should not be construed as medical advice. Under no circumstances do we advise people to alter their existing treatment. We recommend that people with chronic conditions seek advice regarding their treatment from qualified medical professionals.