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Meta-Inflammation

Visualisierung von Glykierung - Glukosemoleküle binden an Proteine
Glykierung: Zucker binden an Proteine und verstärken chronische Entzündung
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  • Meta-Inflammation ist chronische, niedriggradige Entzündung bei metabolischer Dysfunktion
  • Glykierung führt zu AGEs, die Entzündung und oxidativen Stress verstärken
  • Teufelskreis: mehr Glukosedruck → mehr Glykierung → mehr Entzündung → weitere metabolische Entgleisung
  • Genesung erfordert niedrigere Glukosebelastung, Schlaf, Bewegung und unverarbeitete Nahrung
  • TKB kann ein wirksamer Hebel sein, sofern sicher und passend für die Person

BegriffBedeutung
Meta-InflammationChronische, niedriggradige Entzündung, die mit Energieüberschuss und Insulinresistenz zusammenhängt
GlykierungNicht-enzymatische Reaktion, bei der Zucker an Proteine oder Fette binden
AGEsEndprodukte der Glykierung, die sich ansammeln und Gewebefunktion stören können
RAGERezeptor, der nach Bindung von AGEs Entzündungssignale aktiviert
HbA1cMaß für den durchschnittlichen Glukosedruck über etwa 2-3 Monate
TKBErnährungsstrategie, die auf niedrigere Glukosebelastung und stabilere Glukosewerte abzielt

Warum Glykierung und Meta-Inflammation sich gegenseitig verstärken

Abschnitt betitelt „Warum Glykierung und Meta-Inflammation sich gegenseitig verstärken“

Bei metabolischer Dysfunktion gibt es oft mehr Glukosedruck (höhere durchschnittliche Glukose und/oder mehr Spitzen) und mehr oxidativen Stress. Dies beschleunigt Glykierung und AGE-Bildung. AGEs können ihrerseits Entzündungswege aktivieren (über RAGE) und so die Meta-Inflammation verstärken.


Chronische Hyperglykämie und höhere Glykierungsbelastung hängen mit weniger effektiver Abwehr zusammen. Dies kann sich äußern als:

  • Weniger kraftvolle erste Abwehr (Neutrophile und Makrophagen, die weniger gut aufräumen)
  • Verzögerte Wundheilung
  • Ein Paradox: mehr Entzündungsaktivität im Körper, aber gleichzeitig weniger effektive Verteidigung gegen Infektionen

Die Anfälligkeit ist meist deutlicher bei Diabetes oder ausgeprägter Insulinresistenz, besonders wenn auch schlechter Schlaf, Stress, Rauchen oder Mikronährstoffmängel mitspielen.


TKB senkt in der Regel die Zufuhr schnell verfügbarer Glukose und vermindert Glukosespitzen. Das kann führen zu:

  • Niedrigerem Glukosedruck (oft auch Verbesserung des HbA1c)
  • Senkung von Triglyceriden und Leberfett bei vielen Menschen
  • Geringerem Bedarf an hohen Insulinspiegeln
  • Günstigerer Energieregulation und Sättigung, wodurch Fettverlust besser erreichbar wird

  • Essen Sie unverarbeitet oder minimal verarbeitet
  • Begrenzen Sie zuckerhaltige Getränke und raffinierte Kohlenhydrate
  • Planen Sie pro Tag 2-3 eiweißreiche Mahlzeiten
  • Bewegen Sie sich täglich und planen Sie 2-3 mal pro Woche Krafttraining
  • Wählen Sie häufiger Kochen, Dämpfen, Pochieren oder Schmoren
  • Begrenzen Sie häufiges und starkes Grillen oder Frittieren
  • Vermeiden Sie Anbrennen und starke Bräunung
  • Schlaf: streben Sie Regelmäßigkeit und ausreichende Dauer an
  • Stress: planen Sie Erholungsmomente und reduzieren Sie chronische Überlastung
  • Mit dem Rauchen aufhören und Alkohol mäßigen (oder vorübergehend meiden) hilft fast immer

Schauen Sie auf Taillenumfang, Gewicht, Blutdruck, Energie, Schlaf, Hunger und Erholung. Erwägen Sie Labortrends (HbA1c, Triglyceride, HDL, Leberenzyme) wenn passend.


Sie müssen nicht alles messen. Ein paar Anker geben oft genug Richtung:

  • Taillenumfang und Gewicht (Trend, nicht die Tageszahl)
  • Blutdruck (Durchschnitt mehrerer Messungen)
  • HbA1c (Trend) und eventuell Nüchternglukose
  • Triglyceride und HDL-Cholesterin
  • Subjektiv: Energie, Hunger/Cravings, Kondition, Muskelkraft, Wundheilung und Infektanfälligkeit

Wählen Sie bei Zweifeln einen sicheren, schrittweisen Ansatz und stimmen Sie mit Ihrem Behandler ab.


  • Meta-Inflammation ist niedriggradige Entzündung durch metabolische Dysfunktion
  • Glykierung führt zu AGEs; AGEs können Entzündung und oxidativen Stress verstärken
  • Höherer Glukosedruck kann die Abwehr entgleisen lassen und Wundheilung verzögern
  • TKB kann Genesung unterstützen durch niedrigere Glukosebelastung und weniger Spitzen
  • Kombinieren Sie Ernährung mit Krafttraining, täglicher Bewegung, Schlaf und Stressreduktion
  • Schonendere Zubereitungsmethoden können die Diät-AGE-Belastung senken

Veelgestelde vragen

Was ist Meta-Inflammation?

Meta-Inflammation ist ein chronischer, niedriggradiger Entzündungszustand, der bei metabolischer Dysfunktion (Insulinresistenz, Fettleber, viszerales Fett, Dyslipidämie) entsteht. Es ist keine akute Infektionsentzündung, sondern ein lang anhaltender schwelender Prozess, der Energie, Regeneration und Gewebefunktion untergräbt.

Was sind AGEs und warum sind sie wichtig?

AGEs (Advanced Glycation End Products) sind Endprodukte der Glykierung - ein chemischer Prozess, bei dem sich Zucker an Proteine und Fette binden. AGEs können über den RAGE-Rezeptor Entzündung und oxidativen Stress verstärken, wodurch ein Teufelskreis entsteht.

Wie verstärken sich Glykierung und Meta-Inflammation gegenseitig?

Bei metabolischer Dysfunktion gibt es oft mehr Glukosedruck und oxidativen Stress. Dies beschleunigt Glykierung und AGE-Bildung. AGEs aktivieren ihrerseits Entzündungswege (über RAGE) und verstärken so die Meta-Inflammation. Auch die Ernährung kann beitragen: Hochtemperatur-Zubereitungen erzeugen mehr Diät-AGEs.

Was ist TKB und wie hilft es?

TKB (therapeutische Kohlenhydratrestriktion) senkt die Zufuhr schnell verfügbarer Glukose und vermindert Glukosespitzen. Dies kann zu niedrigerem Glukosedruck, Senkung von Triglyceriden und Leberfett, geringerem Bedarf an hohen Insulinspiegeln und günstigerer Energieregulation führen.

Wann ist bei TKB besondere Vorsicht geboten?

Bei Verwendung von Insulin oder Sulfonylharnstoffen (Hypoglykämierisiko), Schwangerschaft oder Stillzeit, chronischer Nierenerkrankung, Untergewicht oder Essstörungsanfälligkeit. Stimmen Sie bei Zweifeln mit Ihrem Behandler ab.


Medische Disclaimer: De informatie van Stichting Je Leefstijl Als Medicijn over leefstijl, ziektes en stoornissen mag niet worden opgevat als medisch advies. In geen geval adviseren wij mensen om hun bestaande behandeling te veranderen. We raden mensen met chronische aandoeningen aan om zich over hun behandeling goed door bevoegde medische professionals te laten adviseren.

Medical Disclaimer: The information provided by Stichting Je Leefstijl Als Medicijn regarding lifestyle, diseases, and disorders should not be construed as medical advice. Under no circumstances do we advise people to alter their existing treatment. We recommend that people with chronic conditions seek advice regarding their treatment from qualified medical professionals.