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Haarausfall bei Frauen

  • Haarausfall bei Frauen ist oft behandelbar
  • Wiederherstellung des Eisenstatus, Vitamin D, Insulinsensitivität und Stressbalance bildet die Grundlage
  • Therapeutische Kohlenhydratrestriktion, Ernährungsoptimierung und Lebensstilinterventionen sind effektive erste Schritte
  • Neues Haarwachstum ist nach 3-6 Monaten sichtbar

Haare wachsen in Zyklen. Verständnis dieser Zyklen hilft, Haarausfall zu verstehen und zu behandeln:

PhaseDauerMerkmale
Anagene Phase (Wachstumsphase)2-6 Jahre85-90% der Haare befinden sich in dieser Phase
Katagene Phase (Übergangsphase)±2 WochenHaarfollikel stoppt vorübergehend mit Wachstum
Telogene Phase (Ruhe- und Ausfallphase)2-4 MonateHaar fällt aus, neuer Zyklus beginnt

Die anagene Phase erfordert: Proteine, Eisen, Vitamin D, Zink, B12, gesunde Fettsäuren und einen stabilen metabolischen Status.

FaktorRolle
Metabolische EnergieGlukose, Aminosäuren, Fettsäuren, Mikronährstoffe. Mängel verkürzen die Wachstumsphase.
Hormonelle BalanceÖstrogen verlängert die Wachstumsphase, Androgene (DHT) verkürzen sie. Schilddrüsenhormone regulieren Haarwachstum.
Immunologische RuheEntzündung, Autoimmunprozesse und erhöhtes Cortisol beschleunigen den Ausfall.

2. Diagnostik: metabolischer und hormoneller Fokus

Abschnitt betitelt „2. Diagnostik: metabolischer und hormoneller Fokus“

Bei Haarausfall ist Blutuntersuchung essentiell, um zugrunde liegende Ursachen aufzuspüren:

ParameterZielwertBedeutung
Ferritin (Eisenspeicher)>70 µg/L (mindestens >50 µg/L)Niedriges Ferritin ist eine häufige Ursache
TSH, freies T4Innerhalb des ReferenzbereichsHypothyreose → diffuser Haarausfall
Vitamin D>80 nmol/LMangel beeinflusst Haarfollikel
HbA1c & NüchternglukoseHbA1c unter 42 mmol/molHbA1c über 42 weist auf Insulinresistenz hin
Vitamin B12 & ZinkInnerhalb des ReferenzbereichsErforderlich für Keratinproduktion
AndrogeneIndividuellFreies Testosteron, DHEAS bei Verdacht auf PCOS, Hirsutismus, AGA

Häufigste Form von Haarausfall bei Frauen.

Ursachen:

  • Eisen- oder Vitamin-D-Mangel
  • Infektion (z.B. COVID-19)
  • Stress (physisch oder emotional)
  • Crash-Diäten
  • Operation
  • Medikamente

Erholung: 3-6 Monate nach Behandlung der zugrunde liegenden Ursache.

Genetische Empfindlichkeit gegenüber DHT (Dihydrotestosteron). Verschlechtert sich bei:

  • Insulinresistenz
  • PCOS

Lebensstilintervention hilft, indem Insulin und Androgene gesenkt werden.

Autoimmunerkrankung mit kahlen Stellen. Verbunden mit:

  • Entzündung
  • Stress
  • Episodischem Verlauf

A. Ernährung: therapeutische Kohlenhydratrestriktion (TKB)

Abschnitt betitelt „A. Ernährung: therapeutische Kohlenhydratrestriktion (TKB)“

Ein kohlenhydratbewusstes Ernährungsmuster kann bei der Behandlung von Haarausfall helfen durch:

  • Stabilisierung des Blutzuckers
  • Senkung von Insulin
  • Verminderung von Entzündung

Praktisch:

  • Vermeiden Sie schnelle Kohlenhydrate und Zucker
  • Fokus auf grünes Gemüse, hochwertige Proteine, gesunde Fette
  • Bei PCOS/AGA: TKB normalisiert Androgene

Supplementation nur bei nachgewiesenen Mängeln:

SupplementDosierung/ZielAnmerkung
EisenEisenfumarat oder Eisenglycinat, 3-6 MonateZiel Ferritin >70 µg/L, kombinieren mit Vitamin C
Vitamin DErgänzen bis >80 nmol/LKontrolle nach 3 Monaten
Zink & BiotinNur bei MängelnNicht standardmäßig supplementieren
MagnesiumBisglycinat oder MalatUnterstützt Entspannung
FaktorEffektAnsatz
BewegungVerbessert Insulinsensitivität, senkt EntzündungTägliche Bewegung
SchlafSchlafmangel erhöht CortisolOptimieren Sie die Schlafhygiene
StressmanagementChronischer Stress verkürzt Wachstumsphase, verursacht TEAtmung, Entspannung

  • Ferritin kontrollieren nach 3 Monaten Supplementation
  • Neues Haarwachstum sichtbar nach 3-6 Monaten
  • Kommunizieren Sie dies vorher, um realistische Erwartungen zu schaffen
  • Kahlen Stellen (Verdacht auf Alopecia areata)
  • Verdacht auf Hyperandrogenismus oder PCOS
  • Schwerwiegendem oder progressivem Verlauf trotz Behandlung

Veelgestelde vragen

Was sind die häufigsten Ursachen für Haarausfall bei Frauen?

Die häufigste Ursache ist Telogen-Effluvium (TE), verursacht durch Eisen- oder Vitamin-D-Mangel, Infektion, Stress, Crash-Diäten, Operation oder Medikamente. Andere Ursachen sind androgenetische Alopezie (AGA, genetisch) und Alopecia areata (autoimmun).

Welche Blutwerte sollten bei Haarausfall kontrolliert werden?

Wichtig sind: Ferritin (Eisenspeicher, Ziel >70 µg/L), Schilddrüsenfunktion (TSH, freies T4), Vitamin D (Ziel >80 nmol/L), HbA1c und Nüchternglukose, Vitamin B12, Zink, und bei Verdacht auf PCOS auch Androgene (freies Testosteron, DHEAS).

Wie lange dauert es, bis sich Haarausfall erholt?

Bei Telogen-Effluvium ist Erholung nach 3-6 Monaten zu erwarten. Neues Haarwachstum wird nach 3-6 Monaten Behandlung sichtbar. Es ist wichtig, dies vorher zu kommunizieren, damit die Erwartungen realistisch sind.

Hilft Ernährung bei Haarausfall?

Ja, therapeutische Kohlenhydratrestriktion (TKB) stabilisiert den Blutzucker, senkt Insulin und reduziert Entzündung. Fokus auf grünes Gemüse, hochwertige Proteine und gesunde Fette. Bei PCOS/AGA hilft TKB, Androgene zu normalisieren.


Medische Disclaimer: De informatie van Stichting Je Leefstijl Als Medicijn over leefstijl, ziektes en stoornissen mag niet worden opgevat als medisch advies. In geen geval adviseren wij mensen om hun bestaande behandeling te veranderen. We raden mensen met chronische aandoeningen aan om zich over hun behandeling goed door bevoegde medische professionals te laten adviseren.

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