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Andropause

  • Andropause ist ein allmählicher Prozess mit Abfall des besonders freien Testosterons, teilweise durch Anstieg von SHBG und Alterung der Leydig-Zellen
  • Insulinresistenz, Übergewicht und besonders Bauchfett beschleunigen den Testosteronabfall durch mitochondriale Schäden und Aromataseaktivität
  • Lebensstil ist die Basis: Ernährung, Bewegung, Schlaf, Stress, Alkohol und Rauchen sind beeinflussbare Faktoren
  • Systematisches Selbstbeobachten und Messen hilft zu sehen, welche Veränderungen wirklich wirken
  • Testosteronersatztherapie kann ein Folgeschritt sein, aber Selbstmanagement und Lebensstiloptimierung bilden den Kern

Bei Männern sinkt der Testosteronspiegel nicht plötzlich, sondern allmählich ab etwa dem 30. bis 40. Lebensjahr. Diese altersbedingte Abnahme der männlichen Hormone wird Andropause oder Late-Onset Hypogonadismus genannt.

Wichtig ist besonders der Abfall des freien Testosterons, des Teils, der tatsächlich im Körper aktiv ist. Mit zunehmendem Alter steigt das Protein SHBG (Sex Hormone Binding Globulin). Dadurch wird ein größerer Teil des Testosterons gebunden und inaktiv, während das Gesamttestosteron im Blut manchmal noch normal erscheint.

Andropause ist kein akuter Ausfall des Hodens, sondern ein langsamer Prozess, bei dem hormonelles Gleichgewicht, Muskelmasse, Fettverteilung und Stoffwechsel sich allmählich verändern. Dieser Prozess wird stark beeinflusst durch Ernährung, Bewegung, Schlaf, Stress und Fettmasse, besonders um den Bauch.

2. Hormonelle Basis: Hoden, Mitochondrien und Insulin

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Testosteron wird in den Leydig-Zellen im Hoden unter Einfluss des Hormons LH aus der Hypophyse produziert.

Für eine gute Testosteronproduktion sind gesunde Mitochondrien notwendig, die Energiefabriken in der Zelle. Im Laufe der Jahre können unter anderem folgende Prozesse auftreten:

  • Mitochondrien funktionieren weniger gut und produzieren mehr oxidativen Stress
  • Die Proteine, die für die Hormonproduktion benötigt werden, nehmen in Anzahl und Aktivität ab
  • Das Stützgewebe des Hodens wird steifer, was die Leydig-Zellen weiter stören kann

Der Stoffwechsel spielt dabei eine große Rolle. Insulinresistenz und Übergewicht beschleunigen den Alterungsprozess der Leydig-Zellen. Hohe Insulinwerte und Fettansammlung in den Zellen machen die Leydig-Zellen weniger empfindlich für LH und fördern mitochondriale Schäden. Dadurch sinkt die Testosteronproduktion schneller als bei Männern mit gesundem Stoffwechsel und begrenzter Bauchfettmasse.

Fettgewebe ist ein aktives Organ und enthält das Enzym Aromatase. Dieses Enzym wandelt Testosteron in Östradiol, ein Östrogen, um.

Mehr Fett, besonders um den Bauch, bedeutet:

  • Mehr Aromataseaktivität und damit mehr Umwandlung von Testosteron in Östrogen
  • Höhere Östrogenspiegel, die das Signal vom Gehirn zum Hoden bremsen
  • Weniger LH-Ausschüttung, wodurch der Hoden noch weniger Testosteron produziert

Weniger Testosteron führt wiederum zu Verlust von Muskelmasse und weiterer Zunahme von Fettmasse. So entsteht ein Teufelskreis aus niedrigem Testosteron, mehr Bauchfett und schlechterer Insulinresistenz.

Nicht jeder Mann mit niedrigeren Testosteronwerten hat Beschwerden. Bei einem Teil der Männer entsteht ein erkennbares Beschwerdenmuster. Je besser Sie diese Muster erkennen, desto gezielter können Sie Lebensstilentscheidungen treffen.

  • Weniger Energie, schneller müde, verminderte Belastbarkeit
  • Abnahme von Muskelkraft und Muskelmasse, Zunahme von Bauchfett
  • Weniger Lust auf Sex, Erektionsstörungen, weniger morgendliche Erektionen
  • Depressive Stimmung, Reizbarkeit, weniger Stressresistenz
  • Vermindertes Konzentrationsvermögen, Gefühl von Nebel im Kopf
  • Schlechtere Erholung nach Anstrengung, mehr Muskelschmerzen
  • Langfristig erhöhtes Risiko für Knochenschwund (Osteopenie oder Osteoporose)

Wichtig ist, Beschwerden nicht isoliert zu betrachten, sondern als Teil eines breiteren Bildes von Hormonen, Stoffwechsel, Schlaf, Stress und Lebensstil.

Viele Menschen möchten zunächst selbst Einblick in ihre Situation gewinnen und Muster erkennen, bevor sie eventuell medizinische Schritte erwägen. Das kann sehr sinnvoll sein.

  • Energie und Belastbarkeit pro Tag (zum Beispiel in einem Tagebuch oder einer App)
  • Schlafdauer und Schlafqualität (Zeit ins Bett, nächtliches Aufwachen, ausgeruht aufstehen)
  • Stimmung, Reizbarkeit, Motivation und Konzentration
  • Libido, Erektionsqualität und morgendliche Erektionen (ohne Urteil, rein als Information)
  • Gewicht 1 Mal pro Woche morgens
  • Taillenumfang auf Nabelhöhe, 1 Mal pro 2 bis 4 Wochen
  • Wie fühlt sich ein fester Spaziergang oder Treppensteigen an?
  • Wird dies nach einigen Wochen Lebensstilanpassung leichter?

Durch das Festhalten dieser Daten über einige Wochen bis Monate wird besser sichtbar, welche Lebensstiländerungen wirklich einen Unterschied machen und welche nicht.

Der Kern der Andropause ist stark mit Stoffwechsel, Fettverteilung und mitochondrialer Gesundheit verbunden. Dies sind gerade Bereiche, auf die Sie selbst viel Einfluss haben. Lebensstil ist daher keine Nebensache, sondern die zentrale Behandlungssäule.

Ziel ist die Reduzierung von viszeralem Bauchfett.

Mögliche Aktionen:

  • Allmähliche Abnahme von Gewicht und Taillenumfang anstreben, zum Beispiel 0,5 bis 1 Kilo pro 2 bis 4 Wochen
  • Zu festen Zeiten essen, weniger zwischendurch snacken
  • Sich des emotionalen Essens bewusst werden und dafür Alternativen suchen, wie ein kurzer Spaziergang, Atmung oder ein anderer Ruhemoment

Weniger Bauchfett bedeutet weniger Aromataseaktivität, weniger Östrogenbelastung und bessere Insulinsensitivität. Damit wird auch das Testosterongleichgewicht indirekt unterstützt.

Eine therapeutische Kohlenhydratreduktion oder ketogener metabolischer Ansatz kann helfen, Insulinresistenz zu durchbrechen. Die genaue Umsetzung unterscheidet sich pro Person, aber einige allgemeine Anhaltspunkte sind:

Beschränken Sie stark verarbeitete kohlenhydratreiche Produkte:

  • Limonade, Fruchtsäfte und gesüßte Joghurts
  • Brot, Pasta, Reis und Kartoffeln in großen Portionen
  • Kuchen, Süßigkeiten, Chips und Snacks

Wählen Sie vor allem vollwertige Nahrung:

  • Ausreichend Eiweiß, zum Beispiel aus Fleisch, Fisch, Eiern, Vollfett-Milchprodukten oder Hülsenfrüchten je nach persönlichem Plan
  • Fette aus echter Nahrung, wie Fisch, Fleisch, Eier, Nüsse und Oliven
  • Viel Gemüse und eventuell etwas Beeren oder Kleinobst

Experimentieren Sie selbst mit:

  • Einem kohlenhydratarmen Frühstück, zum Beispiel Eier, Joghurt mit Nüssen oder Reste vom warmen Abendessen
  • Einer klaren Mahlzeitenstruktur, zum Beispiel 2 bis 3 sättigende Mahlzeiten pro Tag und wenig bis keine Snacks
  • Ruhiger Evaluation nach 2 bis 4 Wochen: wie sind Energie, Hunger, Appetit, Gewicht und Taillenumfang?

Muskelmasse ist einer der stärksten Verbündeten für Hormone und Stoffwechsel.

Mögliche Schritte:

Beginnen Sie, wo Sie jetzt stehen. Für einige ist das 2 Mal pro Tag 10 Minuten zügiges Gehen plus einige Kraftübungen mit Körpergewicht. Für andere passt ein strukturiertes Krafttrainingsprogramm im Fitnessstudio.

Streben Sie 2 bis 3 Mal pro Woche Krafttraining mit großen Muskelgruppen an:

  • Beine: zum Beispiel Kniebeugen auf eigenem Niveau oder ruhiges Aufstehen aus einem Stuhl
  • Rumpf und Rücken: zum Beispiel Plank-Varianten oder Ruderbewegungen
  • Brust und Schultern: zum Beispiel Drück- und Zugbewegungen

Fokus auf Technik, langsam aufbauen und ausreichend Erholungstage zwischen schwereren Einheiten. Mehr Muskelmasse gibt bessere Insulinsensitivität und eine günstigere Körperzusammensetzung.

Neben Krafttraining ist kardiometabole Fitness wichtig.

Konkrete Möglichkeiten:

  • Täglich 30 bis 60 Minuten moderate Bewegung, wie Gehen, Radfahren oder ruhiges Schwimmen, eventuell verteilt über mehrere Blöcke
  • Für diejenigen, die es schaffen, 1 bis 2 Mal pro Woche etwas höhere Intensität, zum Beispiel:
    • Schnellere Gehintervalle von 2 Minuten zügig gehen und 3 Minuten ruhiger
    • Einen Hügel hochradeln und danach ruhig ausrollen

Ziele sind unter anderem Verbesserung der VO2max, bessere Durchblutung, günstigerer Blutdruck und ein merkbar leichteres Gefühl bei täglichen Anstrengungen.

Schlaf und Stress sind oft unterschätzte Faktoren bei hormonellen Beschwerden.

Mögliche Selbstaktionen:

  • Streben Sie 7 bis 9 Stunden Schlaf pro Nacht an
  • Sorgen Sie für Struktur, zum Beispiel eine feste Schlafenszeit und feste Aufstehzeit
  • Schalten Sie Bildschirme mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen aus
  • Vermeiden Sie Koffein ab dem Nachmittag und verwenden Sie Alkohol nicht als Schlafmittel
  • Bauen Sie tagsüber Mikropausen ein, zum Beispiel mehrmals täglich 2 bis 5 Minuten ruhig atmen oder kurz gehen
  • Erwägen Sie einfache Entspannungsübungen, wie ruhige Bauchatmung, einen Body-Scan oder eine kurze geführte Meditation über eine App

Chronischer Schlafmangel und langanhaltender Stress drücken die Testosteronproduktion und verschlimmern Insulinresistenz. Verbesserung geht oft Schritt für Schritt, kann aber viel Gewinn an Energie, Stimmung und Erholung bringen.

  • Alkohol niedrigschwellig reduzieren, zum Beispiel zuerst 2 alkoholfreie Tage pro Woche und dies später ausweiten, oder sich für vollständiges Aufhören entscheiden
  • Mit dem Rauchen aufhören bringt Gewinn bei Durchblutung, Sauerstoffversorgung und oxidativem Stress
  • Aufmerksamkeit für Mikronährstoffe: essen Sie regelmäßig Lebensmittel, die reich an Magnesium, Zink und Vitamin D sind, oder sorgen Sie für ausreichend Sonnenlicht. Erwägen Sie Nahrungsergänzungsmittel erst, wenn es eine bewusste Entscheidung oder gemessenen Mangel als Grundlage gibt.

7. Zusätzliche Reize: Kälte und andere Interventionen

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Kälteexposition, zum Beispiel eine kurze kalte Dusche oder ein kurzes Eintauchen in kaltes Wasser, kann bei einigen Menschen die metabolische Gesundheit unterstützen. Sehen Sie es als möglichen zusätzlichen Reiz, nicht als Basistherapie.

Selbstmanagement bei Kältereizen:

  • Beginnen Sie mit lauwarm-kalt Abschließen der Dusche, zum Beispiel 20 bis 60 Sekunden
  • Bauen Sie Dauer und Intensität langsam auf, abhängig davon, wie es sich anfühlt
  • Wenden Sie Kältereize lieber nicht direkt nach schwerem Krafttraining an, um den Muskelaufbau nicht zu hemmen

Für viele Menschen liegt der Fokus auf Lebensstil und Selbstmanagement. Testosteronersatztherapie (TRT) ist kein erster Schritt, kann aber in einigen Situationen ein Folgeschritt sein.

  • TRT ist eine medizinische Behandlung für nachgewiesenen Androgenmangel, kein allgemeines Verjüngungsmittel
  • TRT kann die eigene Testosteronproduktion unterdrücken. Bei Kinderwunsch ist dies meist ungeeignet
  • TRT erfordert eine klare Diagnose mit wiederholten Messungen, eine Abwägung von Risiko und Nutzen und regelmäßige Kontrollen von Blut, Prostata, Blutdruck und Symptomen

Für diejenigen, die diesen Weg erkunden möchten, ist es sinnvoll, zunächst:

  1. Einige Monate ernsthaft mit Lebensstil zu arbeiten
  2. Beschwerden, Schlaf, Ernährung, Bewegung, Gewicht und Taillenumfang systematisch festzuhalten
  3. Danach zu beurteilen, ob zusätzliche medizinische Schritte gewünscht sind

Schritt 1: Einsicht gewinnen (erste 2 bis 4 Wochen)

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Beginnen Sie mit einem einfachen Tagebuch für Energie, Schlaf, Stimmung und Bewegung.

Notieren Sie vorzugsweise täglich kurz:

  • Energie, zum Beispiel auf einer Skala von 1 bis 10
  • Schlafdauer und Schlafqualität
  • Stimmung und Reizbarkeit
  • Bewegung pro Tag, Anzahl Minuten und Art
  • Messen Sie 1 Mal pro Woche Gewicht und Taillenumfang
  • Streichen oder begrenzen Sie Limonade, Fruchtsaft, Kuchen und Süßigkeiten, Chips und schnelle Snacks
  • Fügen Sie hinzu:
    • Eine eiweißreiche Komponente bei jeder Mahlzeit
    • Extra Gemüse bei mindestens 2 Mahlzeiten pro Tag
  • Täglich mindestens 20 bis 30 Minuten Gehen oder Radfahren
  • Zwei bis drei Mal pro Woche einfache Kraftübungen auf eigenem Niveau, wie Stuhlübungen, Liegestütze gegen eine Wand oder leichte Gewichte

Wählen Sie 1 oder 2 konkrete Aktionen, zum Beispiel:

  • Eine feste Zeit zum Schlafengehen
  • Die letzte Stunde vor dem Schlafengehen keine Bildschirme
  • Ein oder zwei Mal pro Tag eine kurze Atempause

Nach 4 bis 8 Wochen:

  • Welche Beschwerden sind vermindert, gleichgeblieben oder zugenommen?
  • Hat sich Gewicht oder Taillenumfang verändert?
  • Wie steht es um Energie, Schlaf und Stimmung?

Auf dieser Grundlage können Lebensstilaktionen fortgesetzt, verschärft oder angepasst werden.

  • Andropause ist ein allmählicher Prozess mit Abfall des besonders freien Testosterons, teilweise durch Anstieg von SHBG und Alterung der Leydig-Zellen
  • Insulinresistenz, Übergewicht und besonders Bauchfett beschleunigen den Testosteronabfall durch mitochondriale Schäden, Aromataseaktivität und höhere Östrogenspiegel
  • Lebensstil ist die Basis: viele Menschen können selbst große Schritte bei Ernährung, Bewegung, Schlaf, Stress, Alkohol und Rauchen machen
  • Systematisches Selbstbeobachten und Messen hilft zu sehen, welche Veränderungen wirklich wirken
  • Medizinischer Testosteronersatz kann für einige Männer ein Folgeschritt sein, steht aber nicht im Mittelpunkt. Selbstmanagement und Lebensstiloptimierung bilden den Kern des Ansatzes

Veelgestelde vragen

Was ist Andropause?

Andropause ist der allmähliche Rückgang von Testosteron bei Männern ab etwa dem 30. bis 40. Lebensjahr. Anders als die Menopause bei Frauen ist es kein plötzlicher Ausfall, sondern ein langsamer Prozess. Besonders das freie Testosteron sinkt, während das Gesamttestosteron manchmal noch normal erscheint.

Was sind die Beschwerden der Andropause?

Häufige Beschwerden sind: weniger Energie und schnellere Ermüdung, Abnahme der Muskelkraft und Zunahme von Bauchfett, verminderte Libido und Erektionsstörungen, depressive Stimmung und Reizbarkeit, verminderte Konzentration und schlechtere Erholung nach Anstrengung.

Kann ich selbst etwas gegen Andropause tun?

Ja, Lebensstil ist die zentrale Behandlungssäule. Reduzierung von Bauchfett, Kohlenhydratreduktion, Krafttraining, ausreichend Schlaf und Stressreduktion können das Testosterongleichgewicht indirekt unterstützen. Viele Männer können damit große Schritte ohne Medikation machen.

Wann ist Testosteronersatztherapie (TRT) eine Option?

TRT ist kein erster Schritt, sondern ein Folgeschritt bei nachgewiesenem Androgenmangel nach wiederholten Messungen. Es ist kein Verjüngungsmittel und kann die eigene Testosteronproduktion unterdrücken. Bei Kinderwunsch ist TRT meist ungeeignet. Zunächst einige Monate ernsthaft mit Lebensstil arbeiten ist ratsam.


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