Demonstrieren
Quelle: Handreiking Online Gedrag | Koalition Lebensstil im Gesundheitswesen
Die Strategie Demonstrieren richtet sich auf das Konnen: Patienten mussen sehen, dass Verhaltensanderung moglich ist, und lernen, wie sie es tun konnen. Dieses Kapitel behandelt zwei Techniken.
1. Vorbildgeschichten
Abschnitt betitelt „1. Vorbildgeschichten“Bei Vorbildgeschichten nutzen Sie ein beobachtbares Beispiel (Vorbild), das zeigt, wie Verhaltensanderung aussieht und was sie bringt.
Warum funktioniert das?
Abschnitt betitelt „Warum funktioniert das?“- Sozialer Beweis: Wenn andere es konnen, kann ich es auch
- Identifikation: Wiedererkennung in der Geschichte einer anderen Person
- Konkrete Beispiele: Abstrakte Ratschlage werden greifbar
Merkmale eines guten Vorbilds
Abschnitt betitelt „Merkmale eines guten Vorbilds“| Merkmal | Warum wichtig |
|---|---|
| Erkennbar | Vergleichbares Alter, Situation, Hintergrund |
| Glaubwurdig | Echte Erfahrung, nicht zu perfekt |
| Erfolgreich | Zeigt, dass Veranderung moglich ist |
| Zuganglich | Teilt auch Kampfe und Hindernisse |
Schrittplan
Abschnitt betitelt „Schrittplan“-
Geben Sie ausreichend Hintergrundinformationen uber das Vorbild:
- Alter, Geschlecht, Lebenssituation
- Ausgangspunkt und Herausforderungen
-
Geben Sie den Kontext fur die Veranderung:
- Was war die Herausforderung oder das Problem?
- Was war die Motivation zur Veranderung?
-
Beschreiben Sie den Prozess:
- Welche Schritte hat das Vorbild unternommen?
- Welche Hindernisse sind aufgetreten?
- Wie wurden diese uberwunden?
-
Zeigen Sie das Ergebnis:
- Was hat die Veranderung gebracht?
- Wie fuhlt sich das Vorbild jetzt?
Beispiele fur Formate
Abschnitt betitelt „Beispiele fur Formate“- Video-Testimonials: Kurze Filme mit echten Patienten
- Geschriebene Geschichten: Zitate und Erfahrungsberichte
- Podcasts/Interviews: Tiefgehende Gesprache
- Social-Media-Posts: Kurze, teilbare Geschichten
Methodische Anforderungen
Abschnitt betitelt „Methodische Anforderungen“- Wahlen Sie erkennbare Vorbilder fur Ihre Zielgruppe
- Vermeiden Sie zu perfekte Geschichten - Hindernisse machen sie glaubwurdig
- Zeigen Sie, dass das Verhalten fur ein Vorbild erreichbar ist
- Verwenden Sie mehrere Vorbilder fur Vielfalt
2. Kompetenztraining
Abschnitt betitelt „2. Kompetenztraining“Mit Kompetenztraining erlernen Patienten neue Gesundheitskompetenzen durch Anleitung und Demonstration.
Arten von Kompetenzen
Abschnitt betitelt „Arten von Kompetenzen“| Typ | Beispiel |
|---|---|
| Praktische Kompetenzen | Gesund kochen, Medikamente einnehmen |
| Soziale Kompetenzen | Nein sagen zu ungesunden Versuchungen |
| Kognitive Kompetenzen | Hunger vs. emotionales Essen erkennen |
| Selbstregulation | Mit Stress umgehen ohne Zigaretten |
Schrittplan
Abschnitt betitelt „Schrittplan“-
Zeigen Sie, wie das neue Verhalten in der Praxis ausgefuhrt werden kann:
- Geben Sie visuelle Beispiele (Video, Fotos, Illustrationen)
- Teilen Sie komplexe Handlungen in Schritte auf
- Zeigen Sie das “Warum” hinter jedem Schritt
-
Geben Sie Anleitung fur schwierige Momente:
- Was tun Sie, wenn Sie Lust auf etwas Ungesundes haben?
- Wie gehen Sie mit sozialem Druck um?
- Was sind Alternativen zu alten Gewohnheiten?
-
Bieten Sie Ubungsmoglichkeiten:
- Interaktive Szenarien
- Quiz oder Wissenstest
- Ubungen fur zu Hause
Formate fur Kompetenztraining
Abschnitt betitelt „Formate fur Kompetenztraining“| Format | Am besten fur |
|---|---|
| Anleitungsvideo | Praktische Handlungen (Kochen, Bewegen) |
| Schritt-fur-Schritt-Text | Komplexe Prozesse |
| Interaktives Modul | Soziale Kompetenzen, Entscheidungsfindung |
| Infografik | Ubersicht der Schritte |
- Machen Sie das Verhalten beobachtbar und wiederholbar
- Geben Sie Feedback zu geubten Kompetenzen
- Bauen Sie von leicht zu schwer auf
- Wiederholen Sie wichtige Punkte
Beispiele
Abschnitt betitelt „Beispiele“- Kochworkshops | Voedingscentrum
- Raucherentwohnung Schrittplan | Rokeninfo.nl
- Bewegungsvideos fur Ubungen zu Hause
Wissenschaftliche Fundierung
Abschnitt betitelt „Wissenschaftliche Fundierung“- Bandura, A. (1986). Social foundations of thought and action: A social cognitive theory. Prentice-Hall.
- Kazdin, A.E. (2001). Behavior modification in applied settings. Wadsworth/Thomson Learning.
- Prochaska, J.O., & DiClemente, C.C. (1983). Stages and processes of self-change of smoking. Journal of Consulting and Clinical Psychology, 51(3), 390.
Dieser Artikel stammt aus: Handreiking Online Gedrag (PDF)
Veroffentlicht von der Koalition Lebensstil im Gesundheitswesen, Februar 2025
Medische Disclaimer: De informatie van Stichting Je Leefstijl Als Medicijn over leefstijl, ziektes en stoornissen mag niet worden opgevat als medisch advies. In geen geval adviseren wij mensen om hun bestaande behandeling te veranderen. We raden mensen met chronische aandoeningen aan om zich over hun behandeling goed door bevoegde medische professionals te laten adviseren.
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